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![]() Ein großer Erfolg: ein Kinderarzt für TLCEines unserer ersten Projekte war die Finanzierung eines Arztes bei TLC vor Ort. Ein Hausarzt sozusagen, der die Kinder kennt - und den die Kinder kennen. Viele der Babies die zu TLC kommen sind Frühgeburten. Die Mütter sind oft durch AIDS und andere Krankheiten, aber auch durch Hunger so geschwächt, dass sie die Babies nicht austragen können. Viele sterben auch bei der Geburt. Im Krankenhaus werden die Babies dann zunächst versorgt, aber schon sehr schnell - viel zu schnell - entlassen, denn es gibt einfach zu viele! Sie wiegen bei ihre Ankunft bei TLC nicht selten nur knapp über 1000 Gramm - das Kleinste wog bei der Geburt gerade mal 900 Gramm und kam mit 1100 Gramm zu TLC. Bei TLC werden sie dann liebevoll versorgt und wenn nötig auch noch in einen der beiden bei TLC zur Verfügung stehenden Inkubatoren gelegt. Oft gibt es jedoch Problem - die Lungen sind meist noch nicht richtig ausgebildet und selbst wenn sie sich nicht mit dem HIV-Virus infiziert haben, sind die kleinen Körper doch sehr schwach und labil. Um so wichtiger ist es einen Arzt vor Ort zu haben, der ihre Geschichte kennt und ihre Entwicklung mit erlebt. Diese Babies brauchen einfach noch medizinische Betreuung. Denn so ist es viel leichter und sicherer z. B. eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu erkennen und die notwendigen Schritte einzuleiten. Und ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt ist, dass sich ein Besuch im Krankenhaus in Südafrika sehr von einem Besuch im Krankenhaus bei uns unterscheidet. Man kommt dort morgens mit einem schwer kranken Säugling an und stellt sich in die Warteschlange. Wenn man dann fünf Stunden später dran kommt, hat man einen guten Tag erwischt. In der Zwischenzeit wurde der kranke und somit geschwächte Säugling mit sämtlichen im Raum schwirrenden Krankheiten auch noch angesteckt. Mit unserer Hilfe konnte TLC seit 2006 einen Kinderarzt gemeinsam mit vier anderen Heimen einstellen. Dieser Arzt kommt zweimal in der Woche für jeweils einen halben Tag zu TLC. Damit ist eine kontinuierliche ärztliche Betreuung der Kinder gewährleistet. Seit Anfang 2009 hat eine lokale südafrikanische Organisation die Kosten für den Arzt übernommen. ![]() Dr. Vivienne Neoh (rechts) und Joanna Jarvis. Seit Anfang 2007 ist Frau Dr. Neoh im Einsatz bei TLC und kümmert sich um ihre Patienten. |





