Annet

Dies ist Annet. Sie ist fünf Jahre alt und das jüngste von sieben Kindern.
Januar 2012:
Es gibt gute Nachrichten von Annet’s Familie:
Ronald Nalera, Pfarrer und Gründer der gemeinnützigen Organisation Global Hands of Hope, die auch Träger der von uns unterstützten Schule ist, traf sich mit Annet’s Familie und Vertretern der Kommune. Die Mutter ist schon älter und selbst krank. Auch die Verwandten der Familie sind sehr arm. Dennoch konnte mit Hilfe der Verwandten und der Kommune ein Stück Land für Annet's Familie gekauft werden. Es liegt relativ zentral und ist daher auch recht sicher. Dennoch ist es nahe genug bei der Schule, so dass Annet täglich zur Schule laufen kann.
Mit Hilfe der Kinder Afrikas kann nun auf diesem Grundstück ein kleines Haus für die Familie gebaut werden. Es besteht aus einem Wohnraum und zwei Schlafzimmern, eines für die Mutter und eines für die Kinder. Ebenso wird außerhalb des Hauses eine Toilette gebaut.
Auch mit dem derzeitigen Vermieter der Familie hat Ronald gesprochen und mit ihm vereinbart, dass die Familie nun doch noch einen Monat, also bis Ende Januar 2012, in ihrem Haus bleiben kann. Das neue Haus soll bis
20. Januar fertig sein und kann, wenn alles wie geplant läuft, Ende Januar bezogen werden.
Um der Familie auch langfristig ein gesichertes Einkommen zu ermöglichen, bekommt sie als „Startkapital“ für eine Hühnerzucht 20 Hühner. Das neue Grundstück bietet ideale Voraussetzung hierfür. Jedoch muss auch hierfür noch ein kleiner Stall gebaut werden, vor allem damit die Hühner nicht gestohlen werden. Denn durch Armut, Hunger und hohe Arbeitslosigkeit, hat die Diebstahlrate stark zugenommen.
Durch diese Hilfe hat eine ganze Familie wieder eine Perspektive. Herzlichen Dank an alle Unterstützer!

Annet's Mutter bedankt sich für die Hilfe. Eine große Last ist von ihr genommen.

Annet's Mutter und Schwester freuen sich über das neue Grundstück.
Dezember 2011:
Annet hat das Schicksal hart getroffen. Vor wenigen Wochen starb plötzlich ihr Vater. Er hinterließ Annet, ihre sechs Geschwister und ihre Mutter in tiefer Trauer und völlig mittellos, denn er war der einzig in der Familie der Geld verdiente.
Zur Zeit darf die Familie noch in ihrem Haus - einer Hütte bestehend aus Außenwänden und Dach, Innen gibt es zwei Zimmer, kein Strom, keine Sanitäreinrichtungen - mietfrei bleiben. Doch der Vermieter hat unmissver-ständlich klar gemacht, dass sie nicht mehr erwünscht sind. Nachts kommen dann irgendwelche Leute und werfen Steine ans Haus.
Wir wollen dieser Familie helfen.